Reinhard Mayr wurde in
Grieskirchen in Oberösterreich geboren.

Seine Ausbildung zum Sänger begann er beim Bassisten Franz Kalchmair, setzte sie am Anton Bruckner Konservatorium in Linz fort, wechselte an die Musikakademie der Stadt Basel zu Kurt Widmer und schließlich zu Robert Holl an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Bereits unmittelbar nach seinem Studium in Basel  begab sich  der Bassist ins feste Opernengagement, zuerst an der Volksoper Wien, debütierte kurz darauf an der Wiener Staatsoper und im Jahr 2000 am Opernhaus Zürich, wo er  für 16 Spielzeiten Ensemblemitglied blieb.

Sein Repertoire reicht von Basspartien des Barock, wie Monteverdis Plutone oder Tiridate in Händels Radamisto, über Mozarts Sarastro, Bartolo und Masetto, zahlreiche Rollen in den Opern Richard Strauss', aber auch im italienischen und russischen Fach bis hin zu modernen Werken und Uraufführungen. So kam er in all den Jahren in den Genuss der Zusammenarbeit mit vielen bedeutenden Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Christoph von Dohnáyi, Franz Welser-Möst, Sir John Elliot Gardiner, Thomas Hengelbrock und Fabio Luisi.

Inspiriert auch durch seine Lehrer Kurt Widmer und Robert Holl lag Reinhard Mayr der Konzert- und Liedgesang von jeher am Herzen. Vor allem die geistliche Musik und das Liedschaffen Franz Schuberts gehören zu den besonderen Vorlieben des Bassisten.

Konzerte und Oratorien sind es auch, die ihn an namhafte Orte, wie den Wiener Musikverein, die Royal Albert Hall, das Concertgebouw Amsterdam, die Konzerthäuser Wien und Berlin, oder die Severance Hall in Cleveland führen.

Seit vielen Jahren musiziert Reinhard Mayr regelmäßig mit verschiedenen Barockensembles, wie dem L'Orfeo Barockorchester oder dem Ensemble ColCanto, mit dem 2015 auch eine CD mit geistlichen Solokantaten entstand.